Vegan Challenge

Hallo ihr Lieben!

Nach längerem melde ich mich wieder zurück mit einem Thema, welches mir schon seit Jahren auf der Seele brennt (Sagt man das so? Ihr wisst hoffentlich was ich meine)

Veganismus! Meine Challenge zur Veganerin!

Aufgewachsen bin ich in dem Glauben Fleisch und Tierprodukte seien ganz normale Lebensmittel, die niemandem schaden. Mitte/Ende Zwanzig bin ich dann auf die Suche gegangen, nach mir selbst und dem Leben, welches ich leben möchte. Neben Yoga, Selbsterfahrung, Minimalismus, Lichtnahrung, Spiritualität u.v.m. habe ich mir auch über meine Gesundheit, die Natur und die Umwelt immer mehr Gedanken gemacht. So lebte ich eine längere Zeit schon vegetarisch (das bedeutet, dass ich kein Fleisch und Fisch mehr aß, aber ich konsumierte noch tierische Produkte, wie Milch, Käse, Butter und Eier). Das behielt ich einige Jahre bei. Dann wurde ich wieder rückfällig und ernährte mich flexitarisch (das bedeutet, sehr wenig Fleisch – bei mir war es ca. 1x pro Woche, manchmal verzichtete ich auch länger darauf). Ich ließ mich von meinem  Umfeld, der Werbung und von diversen Studien beeinflussen – „Fleisch ist ja so gesund, wenn man es nur selten isst.“ „Wir Menschen brauchen es.“ „Die Steinzeit Nahrung bestand auch aus Fleisch, deswegen kann es nicht schlecht sein.“ Und viele viele weitere Aussagen.

Heute lebe ich die meiste Zeit vegetarisch um die Tiere vor dem Leid zu schützen. Doch mich wurmte auch mein Milchproduktekonsum. Deswegen stellte ich schon vor ca. 2 Jahren auf Pflanzenmilch um, was mir auch ganz gut gelang. Aber auf meine geliebte Butter und den Käse konnte ich bis jetzt nicht verzichten. Ich dachte mir immer: „Was soll ich denn dann noch essen, da bleibt ja nichts mehr übrig.“ Ich muss dazu sagen, dass das Frühstück meine Lieblingsmahlzeit ist – frisches Gebäck, Butter und Käse, mit weichgekochtem Ei und Gemüse. Mmmmhhh, einfach lecker! Natürlich war alles schon seit langem Bio, aber das reicht mir heute nicht mehr.

In der letzten Zeit habe ich mich viel mit Veganismus und Rohkost beschäftigt, hab mir diverse Youtuber (z.B. Vegan Feeling) angesehen, die so leben und Rezepte vorstellen und ich finde immer mehr Gefallen an dieser Ernährungsweise. Diese Menschen wirken gesund, fit, leicht und positiv. Was mich sehr anspricht.

Danach habe ich mir Filme, Dokus und Vorträge zu dem Thema „Tierindustrie“ angesehen und das gab mir den Rest – diese Bilder, dieses unglaubliche Leid, welches den Tieren angetan wird, rührte mich zu Tränen. Teilweise konnte ich gar nicht hinsehen, weil es so pervers, so unmenschlich ist, was da hinter verschlossenen Türen passiert. Falls es dich auch interessiert und du noch den letzten „Aufrüttler“ brauchst, so wie ich, hier ein paar Links:

Falls du eine Doku, einen Vortrag etc. zu dem Thema empfehlen möchtest, dann bitte hinterlasse mir und den Lesern einen Kommentar. Danke dir!

Ich brauchte diesen Schock – ich liebe Tiere, aber ich habe das Tierleid, welches ich selbst mitverursache (mit meinem Konsum- und Essverhalten) immer wieder ausgeblendet. Darüber wollte ich nie lange nachdenken, weil es zu weh tat, aber jetzt schaue ich bewusst hin. Ich nehme meinen Mut zusammen und schaue dem unglaublichen Leid ins Gesicht. Ich lasse mich mit offenem Herzen darauf ein. Dann wird es unaushaltbar für mich weiter Fleisch und tierische Produkte zu konsumieren. Dafür haben wir Menschen unsere Empathie, aber natürlich kann sie nur wirken, wenn wir uns dem Grauen stellen.

Ich bin sicher noch keine perfekte Veganerin, aber ich bin auf dem Weg – zu einem noch gesünderen Leben und wertschätzenden Umgang mit unseren Mit-Lebewesen. Ich werde immer wieder Neuigkeiten über meine Entwicklung zur vollen Veganerin posten um auch andere Menschen vielleicht dazu zu inspirieren ❤

Bitte lasst mir auch eure Tipps zum Thema Butter- , Käse- und Eiersatz da. Vielen Dank!

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