Heilsalbe mit Fichtenharz

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Für wunde Schnupfennasen und rissige Haut kann ich dir diese Salbe wärmstens empfehlen – mit selbstgesammeltem Fichtenharz aus den steirischen Wäldern rund um das Hochschwabgebiet  😉

Das brauchst du dazu:

  • 10 g Schmalz oder Sheabutter
  • 8 g Bienenwachs
  • 24 g Mandelöl oder Olivenöl
  • 5 g Fichtenharz oder Weihrauchharz

So wird´s gemacht:

Das Schmalz kommt in ein Wasserbad und wird sanft aufgeschmolzen. In der Zwischenzeit pulverisierst du das ganz trockene Harz mit einem Mörser. Das funktioniert nur, wenn dein Harz staubtrocken ist, denn sonst bleibt es kleben und man hat Mühe den Mörser wieder sauber zu bekommen. Als Alternative könntest du hier auch trockenes Weihrauchharz verwenden.

[Falls dein Harz noch weich sein sollte, ist das auch kein Problem. Du schmelzt das Schmalz (oder bei Shea das Mandelöl) und gibst die zerkleinerten Harzstückchen dazu. Das ganze dauert natürlich viel länger, weil sich das Harz nur langsam auflöst. Dazu rührst du immer wieder um und wartest geduldig 😉  Falls sich dein Harz auch nach einer 1/2 Stunde noch nicht aufgelöst hat, kannst du es mit etwas mehr Hitze versuchen und noch eine 1/2 Stunde warten und rühren oder du filterst die übrig gebliebenen Stückchen später einfach ab]

Dann kommt das Harzpulver zum Schmalz dazu und wird eingerührt. Das lasse ich ca. 15 Minuten ziehen, dann kommt das Bienenwachs hinzu und ich rühre solange bis sich alles aufgelöst hat, danach kommt das Mandelöl und zum Abschluss gebe ich noch ein bisschen Sheabutter dazu (muss frau aber nicht).
Wenn du kein Schmalz verwenden möchtest, ersetzt du es 1:1 mit Sheabutter. Das Harz wird dann aber im Mandelöl oder Olivenöl geschmolzen, da die Sheabutter temperaturempfindlich ist. Alles gut verrühren.
Für den Konsistenztest gibst du einen Tropfen von der Mischung auf eine kühle Oberfläche, damit du siehst ob es fest genug wird. Bleibt es zu flüssig, kannst du noch etwas Bienenwachs hineingeben.

Für die Harzsalbe verwende ich keine ätherischen Öle, da meine Haut vom vielen Schneuzen schon sehr sensibel und offen ist. Aber du könntest zum Abschluss noch ein paar Tropfen dazu tun, wenn du magst.

Wenn du mit der Konsistenz zufrieden bist, füllst du deine noch flüssige Salbe nun in gereinigte kleine Tigelchen und lässt sie offen stehen zum „aushärten“, danach werden sie gut verschlossen. Wenn du mehr hast als du gerade brauchst, kannst du sie im Kühlschrank lagern für eine längere Haltbarkeit.

Wichtig: falls du Verunreinigungen in deinem Harz hast, welche sich in deiner Mischung befinden, so wie bei mir, dann lass deine Salbe durch einen Papier-Kaffeefilter oder ein feines Sieb in deinen Tigel laufen, um alles störende zu elimieren. Dazu muss die Salbe noch warm sein, damit sie flüssig genug bleibt, um den Filterprozess ohne Aushärtung zu überstehen.

Ich wünsch dir viel Freude beim Heilsalben rühren für dich und deine ganze Familie. Sie ist eine Wohltat bei einer wunden Nase. Sie hilft auch bei rissigen Händen und Füssen wunderbar. BItte teste die Harzsalbe behutsam, da das Harz ev. hautreitzend wirken kann. Ich wünsche dir mir uns allen vollkommenes Heil-Sein

 

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