Selbstgemachtes Ghee – das Rezept

Wie versprochen, kommt nun das Rezept zum selbstgemachten Ghee (= Butterreinfett). Wenn du nach mehr Infos zum „goldenen Elexier“ suchst, dann empfehle ich dir meinen Beitrag: „Ghee – das goldene Elexier“. Dort findest du Anwendungsmöglichkeiten, Inhaltsstoffe und einiges mehr.

Du brauchst:

  • mindestens 3 Päckchen Butter zu je 250g (ich empfehle gleich 4 Packungen oder mehr zu machen, da man länger etwas davon hat; am Besten verwendet man Bio-Heumilch-Butter)
  • 1 großen Topf, etwas zum umrühren und Abschöpfen – ich verwende dazu einfach einen Esslöffel
  • mehrere sterilisierte Gläser zum Abfüllen und Aufbewahren
  • Küchenrolle oder Mulltuch zum Abseihen

So einfach geht´s:

P1020135

  • Deine Butter kommt in den Topf und wird auf kleinster Stufe langsam geschmolzen. In der Zwischenzeit kannst du deine Gläser sterilisieren: Dazu kochst du Wasser auf bis es sprudelt. Das gießt du dann in deine Gläser und lässt es etwas „einwirken“. Das kochenende Wasser macht die Mikroorganismen unschädlich, die sonst ev. zu Schimmelbildung führen können.
  • Die Butter schmilzt vollständig und bildet einen weißen Schaum auf der Oberfläche. Dieser wird immer wieder abgeschöpft bis keiner mehr nachkommt. Das kann dauern, bei mir war es letztes Mal über eine Stunde, deswegen auch der Tipp gleich mehr zu machen 😉 Bitte immer wieder umrühren, da es sonst schnell anbrennt.
  • Die 4 Bilder sind chronologisch geordnet – am letzten Bild erkennt man gut, dass das Butterfett ganz frei von Zuätzen ist – nur das klare goldene Ghee (und etwas angebranntes Milcheiweiß am Topfboden) ist übrig. Das ist nicht tragisch, da wir es sowieso noch abseihen.
  • Nun wird gefiltert: dazu verwende ich 2 Blatt Küchenrolle – übereinander gelegt. Dann lege ich es auf das zuvor sterilisierte und vollständig getrocknete Glas und drücke es etwas nach unten, so dass eine Mulde entsteht. Für ein einfacheres Abseihen kannst du zusätzlich ein Sieb verwenden – dann kommt die doppelt gefaltete Küchenrolle aufs Sieb. Natürlich kannst du auch ein Mulltuch verwenden. Vom Kaffeefilter muss ich aber aus eigener Erfahrung abraten, das Ergebnis war nicht zufriedenstellend.
  • Die ersten beiden Bilder zeigen das flüssige, klare und goldene Ghee. Mit dem Abkühlen wird es immer fester und heller (siehe die letzten beiden Bilder).
  • Ghee muss NICHT im Kühlschrank gelagert werden. Wenn es ganz rein ist, ist es sehr lange haltbar und du kannst es hoch erhitzen, was es besonders gut zum gesunden Braten macht. P1020151
  • Und erst der wunderbare feine Buttergeschmack im Essen… mmmhhh… einfach ein Genuss.
  • Ich wünsche dir viel Freude beim Nachkochen, guten Appetit & viel Gesundheit mit deinem selbstgemachten Ghee ❤
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s